ImmunoLogik und das Universitätsklinikum Erlangen verlängern Kooperationsvertrag für 2021

Die ImmunoLogik und das Universitätsklinikum Erlangen haben sich entschieden ihre erfolgreiche Kooperation fortzusetzen und sich auf eine Verlängerung des Kooperationsvertrages bis Ende September 2021 geeignet.

Ohne die bisherige Kooperation zwischen der ImmunoLogik und dem Universitätsklinikum Erlangen für Entwicklung des innovativen Wirkstoffkandidaten IML-106 zur effizienten und lebenswichtigen Behandlung von austherapierten HIV-Patienten, die ansonsten durch den Ausbruch von AIDS zwangsläufig versterben würden, wäre es nie zur Entdeckung von IML-206 gegen SARS-CoV-2 gekommen. Nur mit den richtigen wissenschaftlichen Partnern, Infrastruktur mit Laboren der biologischen Sicherheitsstufe 3 sowie Zugang zu den SARS-CoV-2-Virusisolaten war die ImmunoLogik als Unternehmen in der Lage so schnell den vielversprechenden Ansatz von IML-206 zu identifizieren und zu testen.

Damit war und bleibt die Kooperation weiterhin ein wichtiger Baustein für die Entwicklung des innovativen Wirkstoffkandidaten IML-206 zur Behandlung von SARS-CoV-2 und durch zukünftige Coronaviren ausgelöste Erkrankungen.

Es ist eine Kooperation, bei der die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt sind und die somit für beide Seiten von Vorteil ist. Für die ImmunoLogik ergibt sich daraus die kostengünstige Aufrechterhaltung des Zugangs zu den zwingend notwendigen Laboren der biologischen Sicherheitsstufe 2 und 3, Spezialequipment und insbesondere zu hochqualifizierten Wissenschaftlern im engeren und erweiterten Netzwerk, z.B. Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin und dem Universitätsklinikum Tübingen. Gerade der Austausch zwischen den Wissenschaftlern und Fachexperten ist für den Erfolg und für die Weiterentwicklung von IML-206 unabdingbar.

Damit kommt die ImmunoLogik den Erwartungen ihrer Investoren nach, die anstehenden Arbeiten zur Generierung von Datenpaketen über die in vivo Wirksamkeit und Verträglichkeit, sowie zur Aufklärung des Mode-of-action für IML-206 durchzuführen.

Christian Setz fasst es so zusammen: „Wir freuen uns sehr, dass wir für ein weiteres Jahr den Kooperationsvertrag mit dem Universitätsklinikum Erlangen erfolgreich verlängern konnten und so weiterhin Zugang zu Laboren der Sicherheitsstufe 2 und 3, sowie einem Netzwerk von erfahrenen Virologen haben. Ohne diese Verlängerung wären die weiteren Entwicklungsarbeiten zu IML-206, aber auch zu IML-106 nur unter großem Kostenaufwand möglich.“

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